Mehr als Software: Das Bodo Tech Gesamtkonzept
Warum eine App allein nicht reicht
Der Markt für Praxissoftware ist voll von Einzellösungen: eine App für Terminbuchung, eine andere für Patientenkommunikation, ein Plugin für die Telefonanlage. Jede Lösung funktioniert isoliert, keine spricht mit der anderen, und am Ende hat die Praxis sechs neue Systeme -- aber immer noch dasselbe Problem.
Bei Bodo Tech haben wir einen anderen Ansatz gewählt. Paira ist kein Software-Produkt, das Sie installieren und dann allein lassen. Paira ist ein integriertes Gesamtsystem aus speziell ausgewählter Hardware, KI-gestützter Software und nahtloser Praxisintegration. Jede Komponente wurde für einen Zweck entwickelt: den Empfang Ihrer Zahnarztpraxis grundlegend zu verbessern.
Die Hardware: Professionell statt provisorisch
Der Rechenkern: Apple Mac Studio M4 Max
Das Herzstück von Paira ist ein Apple Mac Studio mit M4 Max Prozessor. Kein umfunktionierter Büro-PC, kein lauter Serverturm im Keller, sondern ein speziell für KI-Aufgaben optimierter Rechner.
Warum genau dieses Gerät?
- Lautlos: Im Empfangsbereich einer Zahnarztpraxis ist Stille wichtig. Der Mac Studio arbeitet unter Volllast praktisch geräuschlos
- Kompakt: 19,7 x 19,7 x 9,4 Zentimeter -- passt unter jeden Empfangstresen
- Leistungsstark: Die Neural Engine berechnet bis zu 38 Billionen KI-Operationen pro Sekunde
- Energieeffizient: Unter 75 Watt Leistungsaufnahme, keine separate Kühlung nötig
- Wartungsarm: Apple Silicon ist für Langzeitbetrieb konzipiert, keine beweglichen Teile
Das Display: 4K für natürliche Interaktion
Pairas 3D-Avatar wird auf einem professionellen 4K-Display dargestellt. Die hohe Auflösung sorgt dafür, dass der Avatar natürlich und lebendig wirkt -- nicht wie eine pixelige Animation. Das Display ist so positioniert, dass Patienten auf Augenhöhe mit dem Avatar kommunizieren, was die Interaktion intuitiv und angenehm macht.
Die Audiotechnik: Richtlautsprecher und Mikrofone
Ein oft unterschätzter Aspekt: die Tonqualität. Paira nutzt Richtlautsprecher, die den Ton gezielt auf den Patienten vor dem Display lenken. Das bedeutet: Der Patient hört Paira klar und deutlich, aber das restliche Wartezimmer wird nicht beschallt. Datenschutz beginnt bei der Akustik.
Professionelle Richtmikrofone filtern Hintergrundgeräusche und fokussieren die Stimme des Patienten. Auch in einer belebten Praxis versteht Paira jedes Wort.
Das Steuerungstablet: Kontrolle für Ihr Team
Ein dediziertes Tablet ermöglicht dem Praxisteam die vollständige Kontrolle über Paira. Termine bestätigen, Wartezeiten anpassen, Systemeinstellungen vornehmen -- alles über eine übersichtliche Oberfläche. Gleichzeitig nutzen Patienten das Tablet für die Dateneingabe bei der Neuaufnahme.
Die Smartwatch: Information am Handgelenk
Die Apple Watch-Integration ist kein Gadget, sondern ein Workflow-Werkzeug. Der behandelnde Zahnarzt erhält diskret Benachrichtigungen über Notfälle, Patientenankünfte und Verzögerungen. Per Tippen kann er direkt reagieren, ohne den Behandlungsstuhl zu verlassen, ohne zum Empfang laufen zu müssen, ohne den Behandlungsfluss zu unterbrechen.
Die Software: Intelligenz mit Praxisbezug
KI-gestützte Konversation
Das Sprachmodell hinter Paira wurde speziell für den zahnmedizinischen Kontext optimiert. Es versteht Fachbegriffe, erkennt Symptome und kann Behandlungsabläufe erklären. Unterstützt durch ein Retrieval-Augmented-Generation-System (RAG), das auf über 800 zahnmedizinischen Dokumenten basiert, liefert Paira fachlich fundierte Antworten.
Intelligente Terminplanung
Paira plant Termine nicht blind nach freien Slots. Das System berücksichtigt:
- Die geschätzte Behandlungsdauer je nach Behandlungsart
- Die Verfügbarkeit des richtigen Behandlers
- Pufferzeiten zwischen Terminen
- Besondere Anforderungen wie Begleitpersonen oder Dolmetscher
Dokumentenerfassung und -verwaltung
Versicherungskarten, Überweisungen, Befunde -- Paira kann Dokumente über den integrierten Scanner erfassen und direkt der Patientenakte in Tomedo zuordnen. Keine losen Zettel, keine manuelle Dateneingabe, keine vergessenen Unterlagen.
Wartezimmer-Management in Echtzeit
Das digitale Wartezimmer-System von Paira gibt Patienten und Team gleichermaßen Transparenz. Geschätzte Wartezeiten, Aufrufbenachrichtigungen und proaktive Informationen bei Verzögerungen reduzieren Frustration und verbessern das Praxiserlebnis.
Die Integration: Kein Parallelsystem
Paira ersetzt nicht Ihre bestehende Infrastruktur -- es integriert sich nahtlos. Die bidirektionale Anbindung an Tomedo bedeutet:
- Termine in Paira sind Termine in Tomedo und umgekehrt
- Patientendaten werden einmal erfasst und überall genutzt
- Änderungen synchronisieren sich in Echtzeit
- Kein doppelter Pflegeaufwand, keine Dateninkonsistenzen
Die Investition: Transparente Kalkulation
Wir glauben an vollständige Transparenz bei den Kosten. Das Paira-System umfasst:
Einmalige Hardwarekosten: 14.206 Euro
- Apple Mac Studio M4 Max
- 4K-Display
- Professionelle Audiotechnik (Richtlautsprecher und Mikrofone)
- Steuerungstablet
- Apple Watch für den Behandler
- Installation und Konfiguration vor Ort
- Personalschulung
Monatliche Lizenzgebühr: 899 Euro
- Software-Updates und neue Funktionen
- KI-Modelloptimierungen
- Technischer Support
- Tomedo-Integrationspflege
- EU-Cloud-Dienste für Sprachverarbeitung
Der ROI: Zahlen, die überzeugen
Wir haben den Return on Investment über einen Zeitraum von drei Jahren berechnet:
Kosteneinsparung durch Paira:
- Reduzierter Personalbedarf am Empfang: ca. 38.400 Euro pro Jahr (eine halbe Stelle ZFA)
- Weniger verpasste Anrufe = mehr Patienten: ca. 18.000 Euro pro Jahr (geschätzt 3 zusätzliche Patienten pro Woche)
- Reduzierter Verwaltungsaufwand: ca. 8.200 Euro pro Jahr (Zeitersparnis bei Dokumentation)
Gesamtersparnis über 3 Jahre: ca. 193.800 Euro
Gesamtkosten über 3 Jahre:
- Hardware: 14.206 Euro
- Lizenz: 32.364 Euro (36 Monate x 899 Euro)
- Wartung und Updates: inklusive
- Gesamtinvestition: 46.570 Euro
Netto-Ersparnis über 3 Jahre: ca. 147.230 Euro Return on Investment: ca. 316 Prozent
Diese Zahlen sind konservativ gerechnet. Praxen mit hohem Patientenaufkommen oder besonders starkem Fachkräftemangel erzielen in der Regel noch bessere Ergebnisse.
Das Gesamtbild: Ein durchdachtes System
Paira ist die Summe seiner Teile. Die Hardware schafft die Grundlage für eine professionelle Interaktion. Die KI liefert die Intelligenz für natürliche Gespräche. Die Integration macht das System zum nahtlosen Teil Ihres Praxisalltags. Und der Support sorgt dafür, dass alles reibungslos funktioniert.
Einzellösungen gibt es viele. Ein Gesamtkonzept, das Hardware, Software und Praxisintegration zu einer Einheit verbindet, gibt es von Bodo Tech.
Häufig gestellte Fragen
Warum brauche ich dedizierte Hardware? Kann Paira nicht auf meinem bestehenden Praxis-PC laufen?
Paira benötigt erhebliche Rechenleistung für die gleichzeitige Verarbeitung von Sprache, 3D-Avatar-Rendering und KI-Berechnungen. Ein herkömmlicher Praxis-PC ist dafür nicht ausgelegt. Der Mac Studio M4 Max wurde speziell wegen seiner KI-Leistung, seiner Lautlosigkeit und seiner Kompaktheit ausgewählt. Zudem stellt dedizierte Hardware sicher, dass Paira jederzeit verfügbar ist und nicht durch andere Anwendungen beeinträchtigt wird.
Wie lange dauert die Amortisation der Investition?
Bei konservativer Berechnung amortisiert sich die Investition in Paira typischerweise innerhalb von 8 bis 12 Monaten. Die Zeitersparnis am Empfang, die Reduktion verpasster Anrufe und die effizientere Terminplanung führen zu messbaren Einsparungen, die die monatlichen Lizenzkosten bereits im ersten Jahr übersteigen.
Was passiert, wenn Hardware ausgetauscht werden muss?
Bodo Tech übernimmt die Betreuung des gesamten Systems. Sollte ein Hardwaredefekt auftreten, wird das betroffene Gerät umgehend ersetzt. Der Mac Studio ist für den Langzeitbetrieb konzipiert und enthält keine beweglichen Teile. Unsere bisherige Erfahrung zeigt eine äußerst hohe Ausfallsicherheit.
Kann ich die monatliche Lizenz kündigen?
Die monatliche Lizenz kann mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende gekündigt werden. Die Hardware verbleibt in Ihrem Eigentum. Wir empfehlen jedoch, die Mindestlaufzeit von 12 Monaten zu nutzen, um den vollen Nutzen des Systems zu erfahren und eine faire Bewertung vornehmen zu können.